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Die letzte Chance für den Kasberg

21. Dezember 2016

Die letzte Chance für den Kasberg

Mit Saisonende 2015/16 ist die Finanzierung der Kasberg-Bahnen mit dem Land OÖ. ausgelaufen. Die privaten Gesellschafter, die bisher 50% Anteile an der GmbH hatten, sind ausgestiegen.

Das Land war bereit den Weiterbestand des Kasbergs zu sichern, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Eine Bedingung war der Einstieg der Gemeinden Scharnstein, Vorchdorf und Pettenbach in die GmbH. Mit Grünau, die schon Gesellschafter war, sind also vier Almtalgemeinden vertreten. Die Verteilung in der neuen Almtal-Bergbahnen GmbH sieht so aus:
Die neuen Gesellschafter: Vorchdorf 19%, Scharnstein 17%, und Pettenbach 14%. Ergibt zu-sammen 50%. Die alten Gesellschafter: Grünau 37,5 %, Raika Grünau 10%, Tourismusverband Almtal 2,5%. Der Almtal-Bergbahnen GmbH obliegt die Geschäftsführung durch Bestellung eines Geschäftsführers. Mit der Geschäftsführung beauftragt wurde die Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG. Die Gemeinden müssen Gesellschafterzuschüsse in der Höhe von 630.000 Euro leisten. Für Pettenbach sind das 33 600 Euro, der Rest verteilt sich auf die Gemeinden Grünau, Scharnstein, Vorchdorf, oder kommt aus Landeszuschüssen.

Der Kasberg ist wichtig für die Region

Im Grunde ist die Unterstützung des Landes sehr positiv zu sehen. Der Kasberg ist für den Tourismus in der Region der Leitbetrieb schlechthin. Ein Zusperren würde auf direktem Wege viele Arbeitsplätze in der Region kosten. Auch indirekt, über Umsatzeinbußen bei Betrieben die geschäftlich mit dem Kasberg verbunden sind. Das Arbeitsplatzargument alleine berechtigt jedoch diese Finanzspritze nicht, denn es ist unser Steuergeld, dass zur Tilgung der jährlichen Verluste verwendet wird. Es muss schon auch die Chance bestehen, dass mit einem neuen Konzept eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation möglich ist.

Sind 10 Mio. Steuergeld gerechtfertigt?

In der Sitzung am 22. September musste der Gemeinderat über dieses Finanzierungskonzept abstimmen. Ich und meine Kolleginnen und Kollegen in der Fraktion diskutierten lange und auch mit sehr gegensätzlichen Meinungen. Eine Befürchtung war und ist, dass sich nichts ändert, dass die nächsten 10 Jahre so gewirtschaftet wird wie die letzten 20. Sind in so einem Fall 10 Mio. Euro Steuergeld gerechtfer
Jahren zugesperrt. Dann, das möchte ich deutlich sagen, war jeder Euro Steuergeld Verschwendung. Ich hoffe, dass sich dieser Tatsache jeder Verantwortliche bewusst ist. Ob dieses Steuergeld sinnvoll und gut investiert wird, bzw. ob es eine Steuerverschwendung wird, hängt von der Geschäftsführung, den Gesellschaftern, … von den Entscheidungsträgern ab.

Der Sommertourismus muss genützt werden

Ein Faktum ist in diesem Zusammenhang, dass in Österreich viele Schigebiete den Sommertourismus verstärkt nützen. Auf diese Einnahmequelle darf nicht verzichtet werden und es braucht daher Konzepte zur Umsetzung eines Sommertourismus am Kasberg. Auch im Hinblick auf Arbeitsplätze. Sind es bisher nur Halbjahres-Arbeitsplätze im Winter, so kann ein zusätzliches, attraktives Angebot im Sommer viele Ganzjahres-Arbeitsplätze schaffen. In den Vereinbarungen ist fixiert, dass für eine Änderung des Betriebszuschnittes (Sommertourismus) eine Zustimmung des Landes notwendig ist. Bei einem guten Konzept dürfte es aber keine Probleme geben diese zu erhalten.
Wie ich oben schon erwähnte wurde im Gemeinderat über dieses Konzept und damit über den weiteren Betrieb des Kasbergs für die nächsten zehn Jahre abgestimmt. Wir, die SPÖ, und auch die anderen Fraktionen stimmten dafür. Für uns war es keine klare Zustimmung von Anfang an. Nach Abwägung der Argumente und unter Berücksichtigung der doch vorhandenen Chance in den nächsten Jahren eine wirtschaftliche Verbesserung zu erzielen, stimmten wir dem
Antrag schließlich zu.

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